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Der Viralitätsreport wertet die Mehrfachöffner einer Kampagne konkret aus und ermittelt eine Liste der Top 100 Öffner. Diese Öffner sind aber nicht automatisch immer die gleiche Person – vielmehr kann man ziemlich sicher annehmen, dass sie die Kampagne mehrfach weitergeleitet, weiterempfohlen und veröffentlicht haben (z.B. in Social Networks). [caption id="attachment_1590" align="aligncenter" width="300"]Kampagnenliste Viralitätsreport Kampagnenliste Viralitätsreport[/caption] Diese Top 100 Öffner (besser „Response Makers“) sind sehr wertvolle Empfänger, die als Multiplikatoren auftreten und durchaus gezielter beschickt werden sollten. Über das Diskettensymbol kann diese Detailliste als CSV Datei exportiert werden. [caption id="attachment_1591" align="aligncenter" width="300"]Top 100 Öffner Top 100 Öffner[/caption]

Was wird ausgewertet?

Der Viralitäts Report wertet automatisch alle versendeten Kampagnen aus. Öffne den Report um eine Liste aller versendeten Kampagnen und der dabei erfassten Daten zu sehen. In der Kampagnenliste erscheinen folgende Daten: Name – die Bezeichnung (nicht Betreffzeile) der jeweiligen Kampagne. Versendezeit – der exakte Startzeitpunkt der Versendung (Datum und Uhrzeit) Gesendet – die Anzahl der tatasächlich versendeten E-Mails dieser Kampagne. Dieser Wert kann abweichen von dem, den in der Verteilerliste gesehen hast, bevor die Kampagne versendet wurde. Zwischen Erstellung der Verteilerliste und dem Versendebeginn, bzw. dem vollständigen Abschluss der Versendung, können sich einzelne Empfänger abmelden oder ungültige E-Mail Adressen erhalten (z.B. indem ihre Kontaktdaten aktualisiert werden). Öffnungen alle – dieser Wert gibt alle erfassten E-Mail Öffnungen insgesamt an (brutto), das bedeutet, dass auch Mehrfachöffnungen durch ein und dieselbe E-Mail Adresse hier einfließen. Öffnungen unique – dieser Wert gibt die Anzahl der Erstöffnungen (netto) an, also der ersten erfassten Öffnung einer E-Mail Adresse, weitere Öffnungen der gleichen E-Mail Adresse werden hier nicht berücksichtig. alle / unique Öffnungen – dieser Quotient stellt das Verhältnis der brutto zu netto Öffnungen dar. Je höher dieser Wert ist, desto größer ist der virale Effekt der Kampagne. Man kann hierbei annehmen, dass viele Mehrfachöffnungen, die einer E-Mail Adresse zugeordnet werden, durch weitergeleitete E-Mails an Bekannte erzeugt werden, der Inhalt der Kampagne also vom Originalempfänger weiterverbreitet wurde. alle / unique Klicks – dieser Quotient stellt das Verhältnis der brutto zu netto Klicks dar. Top 100 Öffner – in dieser Übersichtsliste werden die Empfänger aufgeführt, bei denen die meisten brutto Öffnungen gemessen werden konnten, die also sehr wahrscheinlich am stärksten zur viralen Verbreitung der Inhalte beigetragen haben. Diese Empfänger sind sehr wertvoll, dienen sie doch als kostenfreie Multiplikatoren, mit denen Ihre Inhalte Konsumenten erreichen, die nicht selbst ansprechen kannst.

Beispiel

Angenommen wir haben eine Verteiler mit einer einzigen E-Mail-Adresse. Wir versenden diese Mail, und der Empfänger (sagen wir mal Herr Zuckerberg) leitet diese Mail an 500 Mio. Leute weiter. Dann haben wir vielleicht 150 Mio. Öffnungen (alle bzw. brutto) und 1 individuelle Öffnung (unique bzw. netto). Je größer der Quotient aus „alle“ und „unique“ ist, um so stärker ist anzunehmenderweise der virale Effekt. Das ist keine exakte Wissenschaft, allerdings durchaus realistisch. Empfänger öffnen ihre Newsletter teils natürlich selbst ebenfalls mehrfach, daher betrachten wir alle Quotienten über dem rchschnitt (ca. 1,6) als Hinweis auf einen echten viralen Verbreitungseffekt. Ähnlich ist es bei den Klicks: Wenn das Verhältnis von allen Klicks zu unique Klicks hoch ist, dann spricht das dafür, dass die Viralität sich nicht mit dem Öffnen erledigt hat, sondern, dass der Newsletter kostenlosen, wertvollen Zusatztraffic auf die Zielwebseiten des Versenders generiert hat. Um Einschätzen zu können, welche Werte gut sind oder nicht, haben wir mehrere Millionen E-Mails ausgewertet. Wir kamen dabei auf folgende rchschnittswerte (Stand November 2010): Öffnungen total: 1.955.803 Öffnungen unique: 1.215.420 Quotient: 1.609 Klicks total: 385.003 Klicks unique: 245.429 Quotient: 1.568 Interpretation: Wenn ein Newsletter geöffnet wird, dann wird er durchschnittlich ca. 1,6 mal geöffnet, wenn er geklickt wir, dann ebenfalls durchschnittlich ca. 1,6 mal. Alle Viralitätswerte im Report, die höher liegen sind also überdurchschnittlich, und damit vorteilhaft für den Versender. Empfänger mit den höchsten Quotienten können über die Top 100 Liste ausgewertet bzw. heruntergeladen werden – diese Kontakte können z.B. für speziell platzierte Kampagnen wiederverwendet werden, die ganz besonders auf virale Verbreitung setzen. Ausserdem sollte man sie bezüglich Bounces und Abmeldungen oder auch manuellen Antworten im Auge behalten – diese Kontakte sind durchaus zehnmal wertvoller als übliche Reagierer.]]>

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