Accounts und Templates verwenden einen spezifischen Zeichensatz wie z.B. ISO-8559 für westeuropäische Sprachen (genauer lateinische Schriftzeichen mit einigen Sonderzeichen wie deutschen Umlauten). Dieser „Schlüssel“ ermöglicht es Zeichen, die nicht vom sehr knappen ASCII-Zeichensatz dargestellt werden können (dieser wurde in Amerika entwickelt und kennt z.B. kein ü oder ß), zu kodieren und so auch in Datenbanken und Dateiformaten abzuspeichern, die nur ASCII-Zeichen akzeptieren. Kodieren bedeutet in diesem Zusammenhang, dass ein nicht direkt darstellbares Sonderzeichen durch eine bestimmte Kombination aus mehreren ASCII-Zeichen ersetzt wird. Dadurch wird aus dem Originaltext eine kryptische Zeichenkette, die nur mit dem passenden Charcode wieder dekodiert werden kann. Dieser Charcode wird vom Template/Newsletter an das darstellende Programm (z.B. Internet Explorer, Outlook usw) übergeben. In einigen Ländern werden mehrere unterschiedliche Charcodes verwendet, so z.B. in China. Dort sind Big5 für traditionelle und GB2312 für vereinfachte Zeichen üblich. Mischt man nun vor dem Kodieren (Speichern) Zeichen aus beiden Zeichensätzen, die im jeweils anderen nicht enthalten sind (es gibt auch Überschneidungen), können die Zeichen nicht korrekt kodiert werden. Sie werden entweder übergangen oder falsch kodiert. In letztem Fall entstehen dadurch falsche neue Kodierungsfolgen, da chin. Zeichen mit 3 oder vier ASCII-Zeichen kodiert werden müssen. Natürlich scheitert nun auch die Dekodierung und zwar häufig so, das auch die Folgezeichen eines falsch kodierten Zeichens nicht richtig dargestellt werden. Für Muttersprachler ist es oft nicht auffällig, dass unterschiedliche Zeichensätze verwendet werden, im alltäglichen Gebrauch findet diese Vermischung oft unbewusst statt. Bei der Erstellung von Newsletter Texten ist jedoch genau darauf zu achten, dass alle Schriftzeichen aus ein und demselben Zeichensatz stammen.

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